Salam alaykum - Friede sei mit Dir, liebe Leserin, lieber Leser. Schön, dass Du hergefunden hast.

Sonntag, 27. Juli 2014

Careerwomen of the Sahabiyyaat

Mal wieder was von einer meiner Lieblingsbloggerinnen, der "Salafi Feminist"

There are those who try to say that Khadijah (radhiAllahu 'anha) never worked outside of her home and point to the fact that she had agents conducting much of her work. Ironically, the very point that they try to use to prove that she wasn't involved in actually being a businesswoman (or more explicitly, that she didn't interact with non-mahram men), is what proves that she was.

http://thesalafifeminist.blogspot.de/2014/07/careerwomen-of-sahabiyyaat.html

Business und Verantwortung

Unternehmerin und Gewissen, das scheint in dieser Welt nicht gut zusammen zu gehen - die Zeitungen sind voll von Skandalen, Betrug und Bestechung. Manche meiner UnternehmerkollegInnen sind da wirklich kein Vorbild. Ich kann sie verstehen.

Der Ramadan wirkt

Ich als Inselmuslimin habe ja so meine Schwierigkeiten mit dem Ramadan: niemand da, der mit mir fastet, kein Kontakt zu Geschwistern vor Ort, das sind erst einmal nicht die optimalen Voraussetzungen sollte man meinen.

Aber andererseits: wenn Allah das so einrichtet, wird es seine Richtigkeit haben. Um mir Ziele zu setzen, brauche ich keine Gemeinschaft.

Samstag, 12. Juli 2014

Das ganz normale Wunder

Wir leben in einer Welt, in der es alle Menschen ganz normal finden, an sehr weltliche Dinge zu glauben. An "Die Wissenschaft" zum Beispiel. Oder an unser Geldsystem. Etwas, was wissenschaftlich bewiesen ist, muss wahr sein. Und Geld braucht man wie Luft zum Atmen.

Dienstag, 24. Juni 2014

Oh, schon Ramadan?

Wo sind die Monate geblieben? Mit Erschrecken sehe ich, wie weit ich mich entfernt habe von Allah in den letzten Monaten. Höchste Zeit, das zu ändern.

Willkommen, Ramadan, gesegnete, wertvolle Zeit.

Aller Dank sei an Allah, der uns diese zeit schenkt. Möge jeder und jede von uns diese so gut wie möglich nutzen.

Sonntag, 20. April 2014

Vereint im Islam 2014

"Vereint im Islam" ist für mich nach wie vor das Islam-Event in Deutschland, masha Allah. Die Qualität der Vorträge gewohnt hoch, die Organisation noch einen Tick besser als letztes Jahr. Wer nicht da war, hat was verpasst.

Donnerstag, 3. April 2014

Hijab-Gedanken, die 781.

Ich war mal wieder in Berlin. Und wie immer wenn frau viele Muslime trifft, ist es wieder da, das Kopftuchthema, das endlose. Wäre schön gewesen dachte ich: erkannt werden. Dazugehören. und dieser Gedanke machte mich stutzig: will ich ein Tuch tragen, damit irgend jemand mich akzeptiert, als dazugehörig ansieht? Damit ich im Bus, in der U-Bahn von den Schwestern ein verstehendes Lächeln ernte? Nein, das kann es nicht sein. Tuchtragen als Augendienerei...wie verrückt ist das?

Dann mag ich schon eher die anderen Situationen: mit Ungläubigen sein. Gefragt werden, warum ich keinen Alk trinke, kein Schwein esse. Neugier. Fragen beantworten, Verständnis wecken. Oft staunen die Menschen, wenn sie erfahren, dass ich glaube. Mein Leben einem höheren Sinn unterordne. Und so mancher bleibt nachdenklich zurück. So fühlt es sich richtig an, so soll es sein. Verhalten, leise, demütig. Aber deutlich und standhaft. Und dankbar, dass ich ein klein wenig Botschafterin für Allahs Botschaft sein darf. Alhamdulillah!

Die Şehitlik Moschee in Berlin

Man hat mir empfohlen, mir diese Moschee anzusehen, wenn ich in Berlin bin. Nun denn. Sie ist auch wirklich hübsch, von außen. Solange man sich nicht die Frauenräume ansieht. Aber das ist halt typisch und wohl nicht zu ändern.
Was man auf dem Bild nicht sieht, ist das wunderbare warme Willkommen, das mir bereitet wurde. Es hätte nicht viel gefehlt und die Schwestern hätten mich gleich zu einem Treffen mitgeschnackt - nur mein Zeitmangel verhinderte das. Ich werde wiederkommen, insha Allah.

Samstag, 22. Februar 2014

Krise

In jeder Krise steckt auch eine Chance, jedeR kennt den Spruch, abgegriffen ohne Ende. Und wer gerade in einer Krise steckt, will ihn schon gar nicht hören.

Ich habe gerade persönlich eine Krise halb hinter mir - deswegen habe ich auch lange nicht schreiben können und mögen. Das hat mich im Kern getroffen, mir den Lebensmut genommen, mich an meinem Glauben und an meinem Leben ver-zweifeln lassen.

Ich glaubte nicht mehr, dass Allah mir helfen kann. Ich glaubte, ich wäre auf mich selber zurückgeworfen. Ich wusste wohl, dass das nicht stimmt, aber ich konnte es nicht mehr fühlen.

Nun hat Allah mir, für mich völlig überraschend, eine Lösung geschenkt, einen neuen Weg, der ganz anders ist als ich es mir hätte vorstellen. Und ich bin tief beschämt wie ich habe glauben können, ER sei weg gewesen, ER könne oder wolle mir nicht helfen. Ich kann nur um Vergebung bitten für meinen Kleinmut, wissend: wem Allah nicht vergibt, der ist wahrlich verloren.

Allah hat die Menschen, also auch mich, schwach erschaffen. Also darf ich Fehler machen und voller Reue und neu gewonnenem Vertrauen und Wissen zurückkehren. Darauf hoffe und vertraue ich. Alhamdulillah!

Montag, 17. Februar 2014

Ägypten die 261.

Neuer Terror in Ägypten. Die bekannte Spirale. Bald werden pseudomuslimische Hardliner um die Ecke kommen oder die Militärs (die ja nie weg waren), und das ganze Elend geht von vorne los. Was kann man tun als beten, dass den Ägyptern das Schicksal der Syrer erspart bleibt?

Raum der Stille am Hamburger Hauptbahnhof

Eigentlich ist er ja eine christliche Einrichtung, der Raum der Stille, aber es herrscht eine wunderbar friedliche Stimmung da und sie haben einen Teppich, einen Koran und eine Tasbih. Wenn ich auf der Durchreise bin und nur wenig Zeit habe, bete ich gerne dort.



Sonntag, 25. August 2013

Neuanfang

Dem einen oder der anderen mag es aufgefallen sein: mein Erhalter gibt mir deutliche Signale, in meinem Leben etwas zu ändern - und da ich nicht wirklich willig war, hat er mir einen Schubs gegeben, das nun endlich anzugehen. Dass das ein Segen ist, ein Geschenk, das fiel mir schwer und auch heute hadere ich noch oft damit.

Nun ist also eine Neuorientierung angesagt, eine Konzentration auf das Wesentliche die auch vor meinem Glauben nicht halt machen kann.

Dienstag, 18. Juni 2013

Scham

Ich bin falsch, so wie ich bin
und wäre ich anders,
wäre das noch falscher.

Ich bin die falsche,
und das ist
meine Schuld.

Freitag, 14. Juni 2013

Anstelle einer Erklärung


Erschüttert starre ich, fassungslos,
auf Altbekanntes.
Nehme zur Kenntnis,
was ich längst gewusst.

Freitag, 7. Juni 2013

Ich habe einen Traum

Ich liebe Musik, ich liebe es zu singen und ich bin Muslimin. Warum also nicht Lieder singen zum Lobe Allahs, unseres Schöpfers und Erhalters? Was mir vorschwebt sind keine weichgespülten Nasheeds, wie sie uns aus arabischen Ländern entgegensäuseln, nein, es darf gerne etwas bodenständiger, mitteleuropäischer, grooviger sein. Ich möchte etwas von der Weite, der Freiheit und der Liebe weitergeben die der empfindet, der sich Allah ergibt. Ich möchte sie hinausrufen, hinaussingen in die Welt und eine Botschaft senden, die so ganz anders ist als die aus den Medien.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Biedermann und die Brandstifter

Für den Fall, dass es jemand nicht kennt, hier ist eine Zusammenfassung auf Wikipedia. Unverändert aktuell, wie fas alles von Max Frisch. Man denke nur an Andorra und den Besuch der alten Dame.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Zynisch und geschmacklos: Solingen und Anne Will - eine Herausforderung für uns Muslime

20 Jahre Solingen. 20 Jahre sind sie nun tot, die unschuldigen Menschen, deren einziges "Verbrechen" war, dass sie aus einem anderen Land kommen. 20 Jahre lang war niemand da, der sich entschuldigt hätte. 20 Jahre leben die Opfer nun mit dem Schmerz, dass ihre Familienangehörigen ohne jeden Sinn ermordet wurden. Und alles, was der ARD einfällt, ist eine Sendung über Gotteskrieger? Der einzige wirkliche Bericht zum Thema kommt nachts, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wundert das jemanden?

Samstag, 13. April 2013

Zielführend

Jeder kennt das: Sekundärtugenden sind beliebt. Niemand wird einem widersprechen, wenn man sagt, dass Ordnung, Disziplin und Fleiß wichtig sind. Oft ist es auch richtig, ordentlich, diszipliniert und fleißig zu sein, manchmal aber auch nicht - in meiner Firma z.B. haben wir irgendwann aufgehört, Servicebelege aufwändig nach Kunde abzulegen, weil das viel mehr Arbeit macht als ein, zweimal im Jahr eine halbe Stunde nach einem Beleg zu suchen. In diesem Fall ist es also zielführender, auf Ordnung zu verzichten.