Salam alaykum - Friede sei mit Dir, liebe Leserin, lieber Leser. Schön, dass Du hergefunden hast.
Sonntag, 28. Oktober 2012
kreuz.net
Wenn jetzt selbst schon der Spiegel gemerkt hat, was man da lesen kann, ist es langsam wirklich Mainstream. Jetzt müsste nur noch gelegentlich mal der Verfassungsschutz aufwachen.
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Der Sinn von Regeln
Das Göttliche ist für den Menschen nicht fassbar, das habe ich oft erfahren dürfen. Wir Menschen können mit unserem begrenzten Potenzial an Wahrnehmung und Verständnis nicht einmal erahnen, wie groß, wie umfassend das Göttliche ist. Darum sind immer wieder Menschen von Gott beauftragt worden, Bilder zu beschreiben, dies es Menschen ermöglichen, mindestens eine kleine Ahnung davon zu bekommen wie umfassend "das Göttliche" ist und wie es in unserem Leben wirkt. Diese Bilder waren zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten unterschiedlich und so sind eben die Bilder, die der Buddhismus nutzt, ganz andere als die, die wir im Islam kennen.
Freitag, 19. Oktober 2012
Feminismus?
Hey, ich bin misstrauisch gegen -ismen aller Art. Sozialismus, Rassismus, Feminismus, Rheumatismus und so.
Schubladisierung ist nicht meins und der politische Anspruch, der mir aus manchen Ecken entgegenschallt, der ist nicht meiner. Meine Lebenswirklichkeit als Muslimin, Mutter, Unternehmerin, Kleinstadtbewohnerin lässt mir das seltsam abgehoben erscheinen, weltfremd irgendwie. Aber das erscheint mir vordergründig.
Schubladisierung ist nicht meins und der politische Anspruch, der mir aus manchen Ecken entgegenschallt, der ist nicht meiner. Meine Lebenswirklichkeit als Muslimin, Mutter, Unternehmerin, Kleinstadtbewohnerin lässt mir das seltsam abgehoben erscheinen, weltfremd irgendwie. Aber das erscheint mir vordergründig.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Die Macho-Religion
Wir sind, glaube ich, ein ganz normales lesbisches Paar mit Häuschen auf dem Land, Hund, Katzen und Einbauküche. Spießig halt. Einmal im Monat besuchen wir den Lesbenstammi ein paar Dörfer weiter, wo wir ebensolche treffen: ganz normale, liebe Frauen. Alles easy. Bis ich vor nunmehr drei Jahren erzählte, dass ich Muslimin geworden bin.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Opferfest
Das Opferfest naht, wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr wartet nirgends ein Lamm darauf, von mir oder sonstwem geschlachtet zu werden. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte, Tiere zu töten und zu essen - das empfinde ich immer schon als normal und passend. Aber das Opferfest soll ja kein Schlachtfest sein.
Montag, 1. Oktober 2012
Brennende Sehnsucht
Es ist Hajj-Zeit. Schwestern machen sich reisefertig. Ich nicht. Das ist schon OK, ich weiß, dass ich noch nicht so weit bin.
Donnerstag, 27. September 2012
Ein Teil von Deutschland
Soso, der Islam ist also ein Teil von Deutschland, das hat Frau Merkel nun bemerkt. Eine Trivialität, sollte man meinen. Warum nur klingt das alles so seltsam blutleer? Und warum pfeift sie ihren eigenen Innenminister nicht zurück, der nicht nur diese offen diskriminierende "Vermisst"-Kampagne erfunden hat, sondern sich auch bayrisch-sturköpfig weigert, sie wieder einzukassieren?
Dienstag, 25. September 2012
Zeit für ein gutes Beispiel
Der Prophet Mohammed, Allahs Segen und Frieden auf ihm, hatte bekanntlich viele Feinde, die ihn - direkt oder indirekt - mit Schmutz bewarfen oder ihm gar nach dem Leben trachteten. Die ihn ebenso militärisch bekämpften wie sie ihn durch Verleumdung zu entmachten suchten. Und was tat er? Er war geduldig, barmherzig und voller Liebe zu den Menschen, auch und gerade zu denen, die ihm feindlich gesinnt waren.
Dienstag, 18. September 2012
Warum auch nicht?
| Wer mich kennt, weiß: ich mache oft erstmal, nachdenken kann man ja später. Das ist nicht immer eine gute Idee, aber sonst würde man manches nie machen. Eine Bootfahrt in Mecklenburg zum Beispiel, wo es keine vernünftige Waschgelegenheit gibt und auch keinen ordentlichen Platz zum Beten, sollte man meinen. |
Donnerstag, 16. August 2012
Ramadan-Nachlese
Liebe Leserin, lieber Leser,
Der Ramadan ist wohl für jeden Muslim eine besondere Zeit. Während ich vordergründig damit beschäftigt bin, mit Durst und Müdigkeit klarzukommen, ist etwas im Inneren geschehen, was mir wegen der Erschwernis im Äußeren zuerst gar nicht auffiel.
Der Ramadan ist wohl für jeden Muslim eine besondere Zeit. Während ich vordergründig damit beschäftigt bin, mit Durst und Müdigkeit klarzukommen, ist etwas im Inneren geschehen, was mir wegen der Erschwernis im Äußeren zuerst gar nicht auffiel.
Sonntag, 29. Juli 2012
Da geht's doch nicht drum
Wenn frau Muslimin ist, muss frau Kopftücher tragen, eine Neigung zu
Kontrollzwang und Perfektionismus haben und alle mit Verachtung strafen,
die etwas anderes machen als man selbst, und sei es nur in winzigen
Kleinigkeiten. Niemals anders habe ich Menschen je mit solche Inbrust,
solcher flamnmenden Überzeugung und bitteren Selbstgewissheit über Dinge
wie die richtige Handhaltung streiten hören oder darüber, ob im Abfluss
meiner Spüle nun ein Djinn wohnt oder nicht. Richtig kriminell wird es
bei Fragen wie der korrekten Kleidung in einer Moschee. Wir sollen nicht
die Kleidung der Kufarim nachahmen, nee, ich weiß Bescheid, danke.
Montag, 16. Juli 2012
Religion ist tabu
Die öffentliche Diskussion schlägt Wellen, seit Jahren ohne Unterlass. Dabei ist das Thema doch eher langweilig. Vordergründig geht es um Kopftücher und Sunna-Bärte, um Moscheetürme und neuerdings um beschnittene Pimmel. Was ist daran so interessant?
Erst einmal geht es natürlich um Ausländer, also Menschen die aus dem Ausland stammen - wobei man das in Deutschland auch dann ist, wenn man hier geboren ist und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, Hauptsache die Großeltern kamen ursprünglich mal aus dem Ausland.
Aber dann, und das finde ich am spannendsten, geht es um Religion, genauer: deren Ausübung. Christen sind sie ja alle, die Mitmenschen, wenn man sie fragt. Ja, klar glauben sie an Gott uns so. Aber das meine ich nicht.
Erst einmal geht es natürlich um Ausländer, also Menschen die aus dem Ausland stammen - wobei man das in Deutschland auch dann ist, wenn man hier geboren ist und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, Hauptsache die Großeltern kamen ursprünglich mal aus dem Ausland.
Aber dann, und das finde ich am spannendsten, geht es um Religion, genauer: deren Ausübung. Christen sind sie ja alle, die Mitmenschen, wenn man sie fragt. Ja, klar glauben sie an Gott uns so. Aber das meine ich nicht.
Falsche Demut
Gelobt sei Allah, dem Barmherzigen, der Erkenntnis gerade dann verteilt, wenn man sie am nötigsten braucht...
Demut ist meiner Meinung nach ein Kennzeichen eines jeden praktizierenden Muslims. Das Wissen, dass alle Erkenntnis, alles Wissen, alles Können und jeder Erfolg letztlich von Allah, dem Erhabenen, stammt und nicht etwa durch irgend etwas bewirkt wurde, was ich mir selbst zuschreibe, ist in meinen Augen der Kern jeden Glaubens.
Demut ist meiner Meinung nach ein Kennzeichen eines jeden praktizierenden Muslims. Das Wissen, dass alle Erkenntnis, alles Wissen, alles Können und jeder Erfolg letztlich von Allah, dem Erhabenen, stammt und nicht etwa durch irgend etwas bewirkt wurde, was ich mir selbst zuschreibe, ist in meinen Augen der Kern jeden Glaubens.
Sonntag, 10. Juni 2012
Feinde
Also, ich finde das ist eine wirklich komische Sache: da gehen Menschen los und versuchen, ein mehr oder minder untadeliges Leben zu führen. Naja, im Rahmen des eigenen, bekanntlich schwachen Charakters halt. Sie versuchen, sich von Sünde fernzuhalten, das Gute zu tun und das Schlechte zu unterlassen. Naiv wie ich ja manchmal bin, habe ich immer gedacht, das müssten alle gut finden.
Freitag, 1. Juni 2012
Liberal oder beliebig?
Wer möchte das heute noch sein, liberal, wo es eine politische Partei gibt, die diesen Begriff bis zur Unkenntlichkeit verbogen hat? Und wer weiß eigentlich wirklich, was es damit auf sich hat, liberal zu denken und zu fühlen?
Liberal stammt dem lateinischen Wortstamm nach von der Freiheit ab, es bedeutet also freiheitlich, ein Wort das wir im deutschen hatten aber heutzutage kaum noch nutzen, allenfalls in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (kennt die noch jemand?). Es bedeutet also, zuallererst, sich der Freiheit verpflichtet zu fühlen.
Liberal stammt dem lateinischen Wortstamm nach von der Freiheit ab, es bedeutet also freiheitlich, ein Wort das wir im deutschen hatten aber heutzutage kaum noch nutzen, allenfalls in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (kennt die noch jemand?). Es bedeutet also, zuallererst, sich der Freiheit verpflichtet zu fühlen.
Donnerstag, 24. Mai 2012
Muhammad - die faszinierende Lebensgeschichte des letzten Propheten
Ich war auf dem Islam-Event in Hamburg, und da bekam man dieses Buch geschenkt.
| Naja, dachte ich, ein geschenktes Buch, doll wird's nicht sein. Noch dazu eine Biographie unseres Propheten (saws), die kann ja wohl nur staubtrocken oder superschmalzig sein. Aber das Buch war nun mal da, da hab ich halt mal reingeschaut. Und es nicht wieder aus der Hand gelegt. |
Dienstag, 22. Mai 2012
Angst und Bange
Wehe dem, der ins Visier derer der gerät, die einen Schuldigen suchen. Wehe dem, der ins Blickfeld derer gerät, die Angst vor allem haben was fremd ist.
Ich gestehe: dass alle Menschen frei und gleich sein sollen, habe ich nie groß hinterfragt. Ich bin in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der das ganz selbstverständlich so war. Dass das eine Illusion war, habe ich erst später gelernt - zum Beispiel, als die Republikaner in dem Dorf, in dem ich damals lebte, bei Wahlen immer 20-30% der Stimmen bekamen.
Ich gestehe: dass alle Menschen frei und gleich sein sollen, habe ich nie groß hinterfragt. Ich bin in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der das ganz selbstverständlich so war. Dass das eine Illusion war, habe ich erst später gelernt - zum Beispiel, als die Republikaner in dem Dorf, in dem ich damals lebte, bei Wahlen immer 20-30% der Stimmen bekamen.
Montag, 21. Mai 2012
Aufgeschlossene Muslimas - der Name ist Programm
Einem persönlichen Bedürfnis folgend, haben drei Frauen vor einiger Zeit eine Gruppe für aufgeschlossene Muslimas gegründet. Zuerst auf Facebook beheimatet, gibt es inzwischen einen Ableger auf einer freien Plattform, wo, so Gott will, der große Bruder nicht mithört. Auf der Seite aufgeschlossene-muslimas.de sind alle Frauen eingeladen, die sich mit den Statuten einverstanden erklären:
Sonntag, 20. Mai 2012
Das Paradies auf dem Berg
Das Paradies wird in vielen Koranübersetzungen beschrieben als ein "Garten, durcheilt von Bächen". Vor meinem geistigen Auge entsteht da das Bild eines rechteckigen Gartens mit einem kleinen Zaun, wo links Bäche hinein- und rechts wieder hinausfließen. So weit, so gut. Aber man muss es nicht so lesen.
Sonntag, 13. Mai 2012
Wordle
Hier ein neues Wordle aus meinen Bloginhalten. Verglichen mit dem letzten scheinen sich meine Schwerpunkte ziemlich verändert zu haben.
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